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Illustration für das Kanou Team

Das Team hinter Kanou

Hinter Kanou stehen drei engagierte Gründer:innen mit unterschiedlichen Wurzeln, Talenten und Erfahrungen. Uns verbindet die Leidenschaft, afro-kulturelles Leben in der Schweiz sichtbarer zu machen und eine Community zu schaffen, in der sich alle willkommen fühlen.

Lerne uns kennen und erfahre, was uns antreibt – persönlich und beruflich.

Teammitglieder

Aurélie Csillag

Aurélie Csillag

Leiterin Vertrieb, CRM, Design und stellvertretende Leiterin Finanzen

Ich bin Profifussballerin beim Liverpool FC und spiele in der Schweizer Nationalmannschaft. Fussball hat mich geprägt. Disziplin, Ausdauer und echter Teamgeist begleiten mich nicht nur auf dem Platz, sondern auch bei Kanou.

Ich bin mit zwei Kulturen aufgewachsen, mit einer ivorischen Mutter und einem Schweizer Vater mit ungarischen Wurzeln. Diese Mischung hat mich von klein auf begleitet. Meine Mutter lebt heute in der Elfenbeinküste, und ich reise regelmässig zu ihr. Mein Herz gehört beiden Welten.

Als Kind waren wir oft an «Fäschtli» mit Familien und Freunden aus der Community meiner Mutter. Es gab Musik, gutes Essen, viel Lachen und dieses besondere Gefühl von Zusammengehörigkeit. Diese Momente bedeuten mir bis heute unglaublich viel und gehören zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen.

Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass genau dieses Gefühl im Alltag nicht immer so leicht zu finden ist. Nicht, weil es das nicht gibt, sondern weil es oft nicht sichtbar ist.

Ich habe selbst oft lange gesucht und nicht immer gefunden. Nach Orten, Angeboten und Events, bei denen ich mich einfach wohlfühle. Und genau daraus ist Kanou entstanden. Aus dem Wunsch, dieses Gefühl wiederzufinden.

Lilly Nägeli

Lilly Nägeli

Marketing-, Kommunikations- und Community-Managerin

Ich bin Lilly – Mitgründerin von KANOU und Profi-Mittelstreckenläuferin. Disziplin, Ausdauer und ein klarer Blick fürs Ziel begleiten mich nicht nur auf der Laufbahn, sondern auch in meiner Arbeit an diesem Herzensprojekt.

Die Idee zu Kanou entstand nicht aus einem theoretischen Konzept, sondern aus persönlicher Erfahrung. Im persönlichen Umfeld wurde mir deutlich, dass alltägliche Dinge wie ein passender Coiffeursalon nicht für alle Menschen selbstverständlich sind.

Diese Unterschiede haben mir gezeigt, wie sehr es an Sichtbarkeit und Raum für die afro-diasporische Community mangelt – auch in der Schweiz.

Meine Rolle bei Kanou sehe ich nicht im Mittelpunkt, sondern im Aufbau von Strukturen, im Teilen von Ressourcen und im Schaffen von Raum – für Begegnung, Sichtbarkeit und Community. Entscheidungen treffen wir gemeinsam, immer mit dem Anspruch zuzuhören und zu stärken.

Kanou bedeutet für mich Verantwortung, echtes Engagement und die Bereitschaft, kontinuierlich zu lernen. Ich bin stolz, Teil dieses Weges zu sein – im Sport wie im Leben: mit Fokus, Respekt und dem festen Glauben daran, was Gemeinschaft bewirken kann.

Kofi Nimeley

Kofi Nimeley

Geschäftsentwicklung, Finanzen und Investor Relations

Ich bin in Ghana geboren und in der Schweiz aufgewachsen – zwei Welten, die meine Identität geprägt haben. Als dunkelhäutiger Mensch in der Schweiz kenne ich die alltäglichen Herausforderungen, die mit diesem Hintergrund einhergehen, nur zu gut. Diese Erfahrungen haben nicht nur mich persönlich geformt, sondern auch meine Vision gestärkt: Räume zu schaffen, in denen sich People of Color (POC) gesehen, verstanden und unterstützt fühlen.

Der Sport hat mir früh gezeigt, was eine starke, unterstützende Community alles erreichen kann. Dieses Prinzip lebe ich auch heute – in meiner beruflichen Laufbahn, als Unternehmer und durch mein Engagement bei Kanou.

Warum Kanou?
Wie oft habe ich mir gewünscht, auf einen Blick zu sehen, wo ich Menschen finde, die meinen Weg, meine Kultur oder meine Interessen teilen – sei es in einer neuen Stadt, beim Essen, beim Einkaufen oder beim Netzwerken. Genau da setzt Kanou an: eine Plattform, die Community sichtbar macht und verbindet.

Mit 23 Jahren hatte ich die Chance, eine Führungsposition beim Marktführer der Schweizer Immobilienbranche zu übernehmen. Heute betreue ich über 50 Mitarbeitende in drei Ländern – und sehe täglich, wie viel wir gemeinsam erreichen können, wenn wir uns gegenseitig fördern. Mein Mentor hat mir gezeigt, wie wichtig Gleichgesinnte auf diesem Weg sind. Diese Erkenntnis möchte ich mit Kanou weitergeben.

Auch als Jungunternehmer mit eigenem Start-up weiss ich, wie schwer es sein kann, gesehen zu werden – besonders als POC-Gründer. Deshalb bin ich hier: um etwas zu verändern. Für Sichtbarkeit. Für echte Chancen. Für eine Community, die sich gegenseitig trägt.